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  • AutorenbildNadine Hegmanns

Name the interpreter


Heute ist internationaler Tag des Dolmetschens, und damit die Gelegenheit auf uns Dolmescherinnen und Dolmetscher aufmerksam zu machen. In der Regel arbeiten wir im Hintergrund und leihen unsere Stimme den Vortragenden. Nicht aufzufallen, ist für uns ein Kompliment, denn es zeugt von einer reibungslosen Kommunikation zwischen den Kulturen. Und trotzdem kommt es nur selten vor, dass man unsere Arbeit auch offiziell würdigt. Bislang hat man uns gelegentlich mündlich am Ende einer Veranstaltung, meist während der Danksagungen, erwähnt. Selten jedoch namentlich. Bei öffentlichen Lesungen oder bilateralen Gesprächen steht in der Regel ein Schild mit unserem Namen auf dem Tisch, das für alle sicht- und lesbar ist. Und nur langsam schleicht es sich ein, unseren Namen auf der Agenda, im Impressum eines Veranstaltungskatalogs oder auf der Teilnehmenden- oder Dienstleister-Liste abzudrucken, die den Konferenz- oder Messeunterlagen beiliegt. Immerhin ist bei Videokonferenzen der Name, mit dem wir uns als Dolmetschende eingewählt haben, mittlerweile für alle sichtbar.


Besonders aber hat es mich gefreut, vom TAIFUN Project e.V. auf Youtube für die Dolmetschleistung namentlich hervorgehoben und sogar verlinkt worden zu sein! Uns zu erwähnen, ist nur ein geringer Aufwand mit allerdings großer Wirkung. Denn wir sind Urheberinnen und Urheber unserer Dolmetschleistung und tragen maßgeblich zum Gelingen eines internationalen Gesprächs bei! Wer die Gelegenheit hat, uns live bei unserer Arbeit erleben und zuhören zu können und Bedarf hat, sollte auch gleich eine Kontaktmöglichkeit zu uns Freelancern (oder unseren organisierenden Kolleginnen und Kollegen) haben.


Danke also, wenn Sie beim nächsten Mal uns Dolmetschende erwähnen und unsere Arbeit damit wertschätzen.

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