Moderation
- Nadine Hegmanns

- 24. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen

Vor einiger Zeit durfte ich das Hochzeitsjubiläum von engen Freunden moderieren. Und das war der Startschuss für mich, eine Karriere als Event-Moderatorin einzuschlagen! Als Konferenzdolmetscherin habe ich Erfahrung im Auftreten vor Publikum. In der Tat habe ich während des Studiums einiges an Werkzeug mit an die Hand bekommen, was auch beim Moderieren hilfreich ist. Ich habe in den Konsekutiv-Seminaren gelernt, vor Publikum frei zu sprechen. Dazu wurde ich in Rhetorik- und Sprechtechnik ausgebildet und es wurden Videoanalysen erstellt (wie oft kratze ich mich aus Nervosität am Kopf, beginne ich jeden Satz mit einem "Ähm" oder "Also", wo habe ich meine Hände während des Sprechens etc.). Dementsprechend (und nach dieser harten Schule!) habe ich also auch die entsprechende Redesicherheit und verfüge über ein sicheres Auftreten auf der Bühne. Durch meinen Dolmetschberuf habe ich jahrelange Erfahrung im Dolmetschen von Tischreden und Grußworten und bin somit vertraut mit Storytelling, Dramaturgie und Aufbau von Reden. Ich habe bereits selbst diverse branchenrelevante Vorträge vor Fachpublikum gehalten und weiß, wie man Lampenfieber positiv nutzen kann. Als Dolmetscherin bin ich ohnehin von Haus aus eher extrovertiert.
Macht mich das aber auch zu einer guten Moderatorin? In meinem Fall, ja. Das Moderieren bedarf ebenso einer Menge an Vorbereitung, Herzblut, Spontaneität, Kommunikationsstärke, Kontaktfreude, Stressresistenz und Belastbarkeit wie bei Dolmetscheinsätzen. Ich genieße das Konsekutivdolmetschen auf der Bühne, und auch als Moderatorin fühle ich mich dort zuhause.
Alles begann bereits im zarten Alter von etwa 11 Jahren, als ich bei einer Veranstaltung mit Rolf Zuckowski unseren Auftritt im WDR-Fernsehen anmoderieren durfte.



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