Gut bei Stimme
- Nadine Hegmanns

- vor 14 Minuten
- 1 Min. Lesezeit

Im Studium hatte ich einen Spitznamen, und zwar keinen tollen. Man nannte mich „Micky Mouse“. Warum? Weil meine Stimme genauso hoch und piepsig klang wie die von der Comic-Maus.
Einen Sprechberuf ausüben mit so einer Stimme? Kann man machen. Wollte ich aber nicht. Und zwar nicht aus Eitelkeit (okay, doch, so’n bisschen), sondern vor allem, weil es nicht gesund für die Stimmbänder ist, wenn die Stimme ständig zu hoch sitzt. Denn jetzt was ich damals noch nicht wusste: Das war gar nicht meine natürliche Stimmlage! Ich hatte sie zu dem Zeitpunkt nur noch nicht gefunden.
Darauf gekommen bin ich während einer privaten Sprecherziehung und Stimmbildung. Durch effektive Übungen und viiiiieeele Audioaufnahmen habe ich gelernt, mein "Sprechwerkzeug" regelmäßig zu pflegen und meine Stimme ökonomisch und effizient einzusetzen.
Vor allem vor einem Einsatz mache ich gezielt meine Übungen, die mit Vokalen beginnen und einen weichen, geräuschfreien Anlaut schulen (damit es am Mikro nicht so knackt). Und vor allem, damit die Stimme auch am richtigen Ort sitzt.
Das könnte zu Beispiel lauten:
"In einem Amt achte ich auf alles"
"Im Eifer isst Erna Ananas-Eis".
Klingt komisch, macht aber Spaß und tut vor allem sooo gut! Level 2 dann mit Weinkorken im Mund 😉



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